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Ad hoc-Arbeitsgruppe Judentum in Bayern in Geschichte und Gegenwart

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Von Erwählten zu Unerwünschten

Die Verdrängung der als „nichtarisch“ oder „jüdisch versippt“ verfolgten Mitglieder aus der Bayerischen Akademie der Wissenschaften nach 1933

Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 setzte ein umfassender Umgestaltungsprozess der deutschen Wissenschaftslandschaft ein. Davon waren insbesondere als „nichtarisch“ oder „jüdisch versippt“ verfolgte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betroffen. Während im Frühjahr 1933 große Entlassungswellen einsetzten, wurde die Verdrängung von Mitgliedern aus der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) erst 1938 durch eine Satzungsänderung möglich. Welche antisemitischen Anpassungsmaßnahmen nahm die Akademie ab 1933 vor? Welche Handlungsspielräume hatten Mitglieder und Mitarbeiter der BAdW vor ihrem Ausschluss? Wie erfolgte der Verdrängungsprozess? Die vorliegende Publikation liefert Antworten und kontextualisiert die Geschehnisse in der BAdW während der NS-Zeit. Im Mittelpunkt stehen die Biografien der Mitglieder und Mitarbeiter, die von der späten, aber umfassenden Verdrängungspolitik der BAdW betroffen waren.

Monografie von Louisa Mathes (März 2026)

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Spuren jüdischen Lebens in Bayern

Erforschung und Präsentation des kulturellen Erbes

Die lange und vielgestaltige Geschichte des deutschen Judentums erfährt seit dem Jubiläumsjahr 2021, das an 1700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland erinnerte, deutlich mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Das gilt auch und insbesondere für Bayern, das mit der „Hauptstadt der Bewegung" (München) und der „Stadt der Reichsparteitage" (Nürnberg) einst das Zentrum des Aufstiegs der nationalsozialistischen Bewegung war. Dass jüdisches Leben wieder dauerhaft nach Bayern zurückgekehrt ist und neue Gemeinden entstanden sind, konnte sich nach dem Zweiten Weltkrieg und der Schoa zunächst kaum jemand vorstellen. Wissenschaftlerinnen und Ausstellungsmacher, Gedenkstättenleiter und Archäologinnen sind auf vielfältige Weise herausgefordert: Sie zeugen von der Jahrhunderte alten Geschichte jüdischen Lebens in Bayern und dessen versuchter gänzlicher Auslöschung. Genauso zeigen sie aber auch Geschichten von seinen Neuanfängen, die mit all ihren Hoffnungen und Enttäuschungen bis in unsere Gegenwart und Zukunft weisen. Wo stehen wir im Freistaat bezüglich der Erforschung und Präsentation des jüdischen Lebens? Der Band ermöglicht einen Überblick über Projekte und Entwicklungen der Archäologie, Geschichtswissenschaft, Gedenkstättenarbeit und musealen Darstellung.

Sammelband herausgegeben von Michael Brenner, Karin Eben, Kristina Milz und Bernd Päffgen

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Die interaktive Karte "Jüdisches Leben in Bayern von A bis Z"

Beitrag von Karin Eben in Akademie Aktuell (Jahrgang 2024, Heft 3 - Ausgabe Nr. 84)

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Das Tor zur Schoa

Gastbeitrag von Kristina Milz und Julia Schneidawind über die Deportation von tausend Münchner Jüdinnen und Juden im November 1941 nach Kaunas in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (25.11.2024), S. 6.

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Spurensuche ‒ Das Landjudentum im vorindustriellen Bayern

Beitrag von Karin Eben in Medaon 18 (2024), 34

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Jüdisches Leben in Bayern ‒ Ein Rundgang durch eine mehr als 1.000-jährige Geschichte

Beitrag von Karin Eben in der Münchner Kirchenzeitung (10.03.2024), Nr. 10, S. 6-7.

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